
Ein Ort, um gemeinsam die Stadt zu gestalten | das bUm muss schließen
23.09.2026 Diona Bathily
Was bleibt, wenn ein Ort für alle plötzlich nicht mehr bezahlbar ist? Das bUm am Paul-Lincke-Ufer muss im Dezember schließen. Der Grund: Private Profitinteressen setzen sich gegen eine bezahlbare, gemeinwohlorientierte Nutzung durch, heißt es vom Raum für solidarisches Miteinander.
Seit 2019 bringt das bUm Zivilgesellschaft, Nachbarschaft, Kultur und soziale Initiativen zusammen, niedrigschwellig und mitten im Kiez. Mit der Schließung verlieren nicht nur die Nachbar:innen einen Treffpunkt, sondern auch Projekte wie der Karuno Kompass ihren Standort. Im Gespräch mit Leiterin Eva Mörchen geht's um die Anfangszeit, den langen Kampf um den Erhalt, die Folgen für den Kiez und darum, wie es weitergeht.
Aufgeben ist trotzdem keine Option. Merkt euch zwei Termine:
5. Dezember:
die große bUm-Abschlussparty
17. Dezember:
die Kundgebung
Wie ihr das bUm unterstützen könnt, erfahrt ihr im Interview.