Overwatch 2 im Test | DaddeltippOverwatch 2 im Test | Daddeltipp
Sojourn, Juncker Queen und Kiriko sind drei der 35 spielbaren Held:innen von Overwatch 2. Blizzard
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Overwatch 2 im Test | Daddeltipp

Fortsetzung von Blizzards Helden-Shooter im Check - oder ist es nur ein Upgrade? 

12.10.2022 Ron Stoklas

2016 erscheint Overwatch und begründet ein neues Videospielgenre: Den Helden-Shooter. Die Spieler:innen sind begeistert. Jetzt gibt es mit Overwatch 2 einen Nachfolger. Wobei das so eine Sache ist. FluxFM-Gameboy Ron Stoklas sieht das Game eher als eine Art Upgrade.

Der Daddeltipp zu Overwatch 2 zum Anhören:
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Overwatch 2 - der Helden-Shooter bleibt sich treu

Laufen, Springen, Fähigkeiten einsetzen und im Idealfall Gegner:innen eliminieren – und das alles, während man versucht, die Übersicht im Effektgewitter zu behalten. Das ist Overwatch 2. Spielerisch bleibt sich das Game von Blizzard treu – geliefert wird ein flotter Helden-Shooter im comichaften Look.

Bekanntes Spielgefühl mit Anpassungen

Wer ein neues Spiel erwartet, könnte enttäuscht werden. Gefühlt ist Overwatch 2 eher eine Version 1.5. Das Game sieht wie der Vorgänger aus und spielt sich ähnlich. Es gibt aber ein paar kleine Änderungen. Statt in Sechser-Teams geht es jetzt nur noch zu fünft ins Gefecht. Was für Spieler:innen wichtig ist: Es gibt natürlich auch neue Held:innen und Maps, die bespielt werden. Ein Punkt, bei dem das Game stark bleibt: Die gute Synchronisation der Held:innen.

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Free-to-Play-Game mit Battle Pass

Bevor ihr euch mit anderen Menschen duelliert, müsst ihr ein kurzes Tutorial absolvieren. Hier werden grundlegende Bewegungen und Fähigkeiten erklärt – wobei letztes eher lieblos geschieht. Die 35 Held:innen haben individuelle Skills - von klassischen Waffen über Heilungskräfte bis zu magischen Attacken. Alle zu meistern, ist eine Herausforderung, die viel Spielzeit erfordert.

Hier belohnt euch das Game für fleißiges Zocken mit kostenlosen Upgrades wie Skins für Avatare oder Logos, die ihr im Spiel sprayen könnt. Optional kann für echtes Geld (rund zehn Euro) der saisonale Battle Pass gekauft werden. Mit diesem gibt es mehr Inhalte zum erspielen. Weil Overwatch 2 als Free-to-Play-Titel erschienen ist, scheint der Battle Pass obligatorisch. Kritisch ist dabei, dass es eine der neuen Held:innen mit diesem quasi geschenkt gibt. Alternativ wird sie erst im Lauf der Zeit freigespielt.

Fazit: Mehr Upgrade als klassische Fortsetzung

Als Overwatch 2016 rauskam, ist das Spiel erstmal komplett an mir vorbeigegangen. Bis heute hat es mich nie wirklich gecatcht. Den neuen Teil habe ich direkt durchgezockt – mein Fazit: Overwatch 2 ist schnell, chaotisch und macht Spaß – aber es ist, wenn man die beiden Spiele vergleicht, nur ein gutes Upgrade und kein neues Spiel.

Das Spiel Overwatch 2 von Blizzard Entertainment ist am 4.10.2022 für PC und alle gängigen Konsolen als Free-to-Play-Titel erschienen.

Der Beitrag zu Overwatch 2 lief erstmals am 12.10.2022 im FluxFM-Programm.