
"Etwas Schreckliches wird passieren: Die Menschenfresserin" im HAU
Weibliche Wut und Machtverhältnisse
- 12. Sep. 2026 - 16. Sep. 2026
Frauen haben allen Grund, wütend zu sein. Ihre Körper werden bewertet, kontrolliert, begehrt und konsumiert – sexuell, emotional, reproduktiv, visuell und digital. Und trotzdem wird weibliche Wut noch immer gerne als hysterisch, irrational oder gefährlich abgetan. Was macht man also mit dieser Wut? Man bringt sie auf die Bühne im Hebbel am Ufer.
Die Berliner Künstlerin Sophia Süßmilch tut genau das mit ihrer ersten Theaterarbeit „Etwas Schreckliches wird passieren: Die Menschenfresserin“.
Im Zentrum steht die titelgebende Menschenfresserin – eine radikale Fantasie auf eine Welt, in der weibliche Körper ständig zum Objekt gemacht werden. Sie wird selbst zum konsumierenden Subjekt und dreht damit die gewohnten Machtverhältnisse um.
Auf der Bühne treffen Tanz, Schauspiel und Musik auf Groteske, Clowns-Ästhetik und ziemlich absurde Bilder. Es geht um Wut, erlebte Gewalt und verdrängte Gefühle – und darum, was passiert, wenn sich diese Gefühle nicht länger kleinhalten lassen.
Premiere ist am 12. September im HAU1, weitere Vorstellungen gibt es am 13., 15. und 16. September.
Ihr wollt hin? Wir verlosen Gästelistenplätze für den 13. September. Falls ihr euer Glück nicht auf die Probe stellen wollt, gibt's hier Tickets.