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Politische Erdbeben garantiert: Der Wahl-Ausblick 2026

Brandmauer, Midterms, Machtfragen – der Politik-Ausblick 2026

01.01.2026 Matti Geyer

Politische Erdbeben? 2026 könnte es gleich mehrere geben. Denn weltweit – und auch bei uns – stehen Wahlen an, die einiges verschieben könnten.

FluxFM-Redakteur Matti Geyer gibt den Ausblick auf das politische Jahr 2026: Von Ungarn über Israel bis in die USA – und natürlich nach Deutschland.

In Ungarn entscheidet sich im Frühjahr, ob Viktor Orbán an der Macht bleibt oder ob mit der neuen Tisza-Partei erstmals seit Jahren eine echte Alternative Chancen hat. In Israel könnte Benjamin Netanyahu abgewählt werden – auch wenn die Opposition politisch kaum weniger rechts steht.

Im November richten sich dann alle Blicke auf die USA: Bei den Midterms könnten die Demokraten dem republikanischen Lager unter Donald Trump die Mehrheit im Kongress entreißen. Gleichzeitig wird klarer, wer sich für die Zeit nach Trump positioniert – und wie frei und fair Wahlen in seiner zweiten Amtszeit tatsächlich ablaufen.

Und auch in Deutschland wird gewählt: In fünf Bundesländern. Während die CDU im Westen noch relativ entspannt auf den Frühling schauen kann, drohen im Osten politische Erdbeben. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD deutlich vorn. Koalitionen wirken kaum vorstellbar – und die große Frage lautet: Hält die Brandmauer?

Über allem schwebt zudem die Möglichkeit einer Neuauszählung der Bundestagswahl. Sollte das BSW doch noch in den Bundestag einziehen, hätte Schwarz-Rot keine Mehrheit mehr.

2026 hat also das Zeug zum Superwahljahr – oder zum politischen Stresstest.