
Arlo Parks - Ambiguous Desire | Album der Woche
Träumereien auf der Tanzfläche
12.04.2026 Micha Gehrig
Nach dem Erfolg ihrer ersten beiden Platten hat sich Arlo Parks musikalisch leicht umorientiert. Inspiriert von Clubnächten in New York und London, von DJ-Mixes und der Geschichte der elektronischen Musik verwebt sie auf Ambiguous Desire ihre verträumte Melancholie mit elektronischen Flächen zu einem neuen Gesamtbild.
Grundlage für das neue Album bildeten Dokus über legendäre Clubs wie das Paradise Garage oder das Studio54, aber auch die Post-Dubstep-Szene ihrer Heimat Großbritannien. Der neue Sound verleiht dem Album eine ganz andere Grundstimmung, ohne aber die bisherigen Erfolgsrezepte der Vorgängeralben komplett über Bord zu werden.
Arlo Parks - Ambiguous Desire
Rezension I
lltagsbeobachtungen, teilweise aus dem Nachtleben, in das Arlo Parks tief eingestiegen ist in den letzen Jahren gesellen sich zu sehr persönlichen Texten über die eigene Sexualität und persönliche Beziehungen. Lyrisch ist das wieder einmal auf höchstem Niveau, zusammen mit den flächigen Elektro-Sounds ergibt sich aber eine neue Arlo Parks, die mit diesem Album einige Risiken eingegangen ist, dabei aber nur gewonnen hat.
Arlo Parks - Ambiguous Desire
Rezension II
Hier könnt ihr unser Album der Woche als Vinyl-Version gewinnen:
Im Radio: 13. April - 19. April 2026