
Digitale sexualisierte Gewalt - Deutschland muss handeln | Anna-Lena von Hodenberg im Interview
Die HateAid-Mitgründerin über die Rechtslage in Deutschland, Vorbilder in Europa und Hilfsangebote für Betroffene
24.03.2026 Ron Stoklas
Am Wochenende haben in Berlin laut den Veranstalterinnen rund 13.000 Menschen gegen sexualisierte digitale Gewalt demonstriert. Auslöser ist der aktuelle Fall Collien Fernandes.
Digitale sexualisierte Gewalt - Deutschland muss handeln
Es geht in der Debatte aber nicht nur um Solidarität mit der Moderatorin und Schauspielerin - vor allem die Problematik digitaler sexualisierte Gewalt, um KI-generierte Nacktbilder und Deepfake-Pornos, sowie der fehlende politische Einsatz um gesetzliche wie rechtliche Missstände zu beheben wird kritisiert.
FluxFM-Redakteur Ron Stoklas hat mit Anna-Lena von Hodenberg von HateAid über den rechtlichen Status quo und die Handhabe in anderen europäischen Ländern gesprochen. Die Organisation HateAid setzt sich gegen digitale Gewalt und für Menschenrechte im Netz ein.
Hilfsasangebote für Betroffene digitaler sexualisierter Gewalt
Ihr selbst oder eine euch nahe stehende Person ist von digitaler sexualisierter Gewalt betroffen? Dann schweigt nicht, sondern sucht nach Hilfe und Unterstützung! Es gibt verschiedene Organisationen, Vereine und Initiativen, die Betroffene von digitaler sexualisierter Gewalt unterstützen. Wir von FluxFM liefern euch hier eine Übersicht verschiedener Anlaufstellen:
Organisationen und Initiativen, die Hilfsangebot anbieten
HateAid - u.a. Beratung und Engagement gegen digitale Gewalt
WEISSER RING e. V. - bieten u.a. Hilfsangebote auch in leichter Sprache und für Gehörlose
BIG Berlin - die Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen - verschiedene Angebot in den Bereichen Prävention, Hotline, Intervention)
Anna Nackt - Plattform für Menschen, deren nackten Inhalte gegen ihren Willen im Internet geleakt
weitere telefonische Hilfsangebote für FLINTA in Berlin
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016
Frauenkrisentelefon - Telefonische Krisenberatung: 030 615 42 43
Frauenkrisentelefon - Migrantinnenberatung: 030 615 75 96
Frauenkrisentelefon - Beratung für geflüchtete Frauen: +49 1573 1130964 (per SMS/WhatsApp - auf deutsch, farsi oder dari)
Hilfsangebote für Männer, Schwule und männliche Bisexuelle
Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung hat auf ihrer Webseite eine Übersicht verschiedene Anlaufstellen zusammengefasst. Diese findet ihr HIER.