
LNA | FluxFM Radar
vom 25.06.2026
25.06.2026 Celina Riedl
AUF DEM RADAR: #91 LNA
Wenn es ein Motto gibt, nach dem LNA lebt, dann ist das wohl: Channel your inner weirdo. Sie ist bunt, schrill und bricht angenehm überraschend mit allen Erwartungen - als Künstlerin und in ihrer Musik.
Die richtige Prise Weirdness
LNAs Musik trifft einen sweet Spot zwischen Electro-Pop und Indie. Kein Instrument wird hier so gespielt, wie es eigentlich gedacht ist - Bläser, Filmmusik-Elemente, catchy Basslines und ihr intimes Songwriting fügen sich zu etwas zusammen, was sich gewollt abhebt.
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LNA
Ohne großen Masterplan
Dass sie einmal Musikerin werden würde, damit rechnet LNA lange selbst nicht. Bis sie 20 ist, glaubt sie sogar, gar nicht singen zu können. Erst übers Theater findet sie zur Musik, schreibt für ein Stück ihren ersten Song - und landet eher zufällig in dieser Welt.
Den einen großen Traum gab es nie, kein festes Ziel, auf das sie hinarbeitet. Zu oft hat sie erlebt, dass das Leben ohnehin anders verläuft als gedacht. Statt verbissen dem nächsten Karriereschritt hinterherzujagen, orientiert sie sich an einer anderen Frage: Was macht mich gerade glücklich?
In ihrer Heimatstadt Nürnberg spielt sie die ersten Konzerte. Ein idealer Ort, um anzufangen. Doch irgendwann wird klar: Wer über die regionale Szene hinauswachsen will, braucht neue Impulse. Also zieht es sie nach Berlin.
I CAN SEE IT ALL: Ein Album über die Schönheit des Lernens
Jetzt kommt LNAs drittes Album “I CAN SEE IT ALL”. Ein Album, bei dem sie schnell zur Einsicht gelangt ist: Statt immer zu versuchen, den coolen Zeitgeist zu treffen, kann sie auch einfach machen und sein, wer sie ist. Musikalisch findet sie darauf zurück zu ihren Indie-Wurzeln. Das Ergebnis: Ein Konzeptalbum darüber, wie schön es ist, nie aufzuhören, zu lernen.
LNA hofft, dass das so bleibt - alles andere wäre ihr viel zu langweilig.
