re:publica 2026 | "Never gonna give you up", © re:publica
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re:publica 2026 | "Never gonna give you up"

Das Festival für die digitale Gesellschaft

  • 18. Mai 2026 - 20. Mai 2026

Die re:publica kommt zurück – und fühlt sich dieses Mal weniger wie ein Branchen-Event an, sondern eher wie ein kollektiver Reality-Check. Wir verlosen Gästelistenplätze!

Smalltalk kippt gerade schnell. Ein paar Minuten, dann geht’s um Krieg, rechte Narrative, Online-Hass oder die nächste Eskalation im Feed. Die Stimmung: gereizt, fragmentiert, dauerbeschallt. Genau da setzt die re:publica an – nicht mit der nächsten Tech-Utopie, sondern mit einer klaren Haltung.

Drei Tage lang wird die STATION Berlin wieder zum Ort für Diskussionen. Und das Motto sagt eigentlich schon alles: Never gonna give you up.

Klingt nach Pop, ist aber eher Kampfansage. Dahinter steckt der Versuch, sich gegen genau das zu stemmen, was das Netz gerade so oft antreibt: Spaltung, Empörung, Lagerdenken. Die re:publica versteht das Motto als eine Handlungsempfehlung: Nicht aufgeben – weder einander noch die Idee eines offenen, fairen Internets.

Denn während Algorithmen Meinungen formen, Plattformen Regeln setzen und Aufmerksamkeit zur Währung wird, geht schnell verloren, worum es mal ging: Austausch, Widerspruch, trotzdem Respekt. So eine Art Web-2.0-Nostalgie, aber ohne Verklärung.

Inhaltlich bleibt’s breit: Talks, Panels, Workshops, Performances. Es geht um Machtstrukturen im Netz, um digitale Gerechtigkeit, um die Frage, wem Technologie eigentlich gehört – und wer sie gestaltet. Und wie immer gilt: Ihr sitzt da nicht nur rum, ihr seid Teil davon.

Auch die ersten Namen stehen schon fest: darunter Karen Hao, Hito Steyerl, Cory Doctorow, Taylor Lorenz, Gilda Sahebi, Maja Göpel und Aurel Mertz. Dazu kommen Stimmen aus Wissenschaft, Aktivismus, Politik und Popkultur – genau dieser Mix, der die re:publica seit Jahren ausmacht. Mehr zu den Sprecher*innen findet ihr hier

Parallel läuft wieder die TINCON Berlin 2026 – die Konferenz für digitale Jugendkultur. Kostenlos für alle zwischen 13 und 25 und in Teilen auch für re:publica-Gäste zugänglich. Heißt: noch mehr Perspektiven, noch mehr Stimmen.

Wenn ihr wissen wollt, wie sich das alles sortieren lässt – oder zumindest mal drei Tage lang raus aus dem eigenen Feed wollt – dann ist das hier euer Spot.