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Ein Farbspiel mit Schwung: Kalligrafin Jeannine Platz | Podcast

Aus unserer FluxFM-Rubrik "Was machst du eigentlich?"

02.03.2026 Zora Alber

„Im Moment ist gerade angesagt, so hingerotzt wie möglich zu schreiben – und das fällt mir wirklich schwer.“

Jeannine Platz lacht, als sie das sagt. Denn sie lebt von der perfekten Handschrift. Seit über 30 Jahren schreibt die Hamburger Künstlerin Einladungen, Tischkarten und Dankesbriefe für Luxusmarken und Prominente. Was für viele nach einem Nischenjob klingt, ist für sie Berufung: Alles entsteht aus dem Handgelenk, aus dem Schwung, aus dem Flow.

Angefangen hat alles mit einem überraschenden Anruf einer PR-Agentur. Damals war Jeannine Anfang zwanzig und machte eine Schauspielausbildung. Jemand hatte gehört, dass sie eine besonders schöne Handschrift hat. Ob sie nicht Einladungen personalisieren könne? Sie konnte. Und blieb.

Heute schreibt sie für große Marken, gestaltet Menükarten auf Events oder persönliche Botschaften auf edlem Papier – manchmal 500 Stück am Stück. Deadlines, Nachtschichten bei Kerzenschein, Musik im Hintergrund. Stress? Ja. Aber vor allem: Hingabe.

In unserer FluxFM-Rubrik „Was machst du eigentlich“ geht es nicht nur um Ausbildung, Honorare oder Karrierewege. Es geht um die viel spannendere Frage:

Wie fühlt es sich an, einen Job zu machen, der sich nicht wie Arbeit anfühlt? Und was können wir uns von Menschen abschauen, die in ihrem Beruf wirklich aufblühen?

Jeannine spricht über Mut, kindliche Neugier, den Umgang mit Unsicherheit – und darüber, warum eigentlich jede Handschrift schön ist.

© IG: Jeannine Platz
 IG: Jeannine Platz

Das komplette Gespräch von Jeannine Platz mit FluxFM-Redakteurin Zora Alber hört ihr jetzt im Podcast.

Im Radio: xx.3.2026