
"DJ Ahmet" - Zwischen Tradition und Techno | Regisseur Georgi M. Unkovski im Interview
Gespräch über die Entstehung des Films, den Clash von Generationen und die Ravekultur in Berlin und Nordmazedonien
20.03.2026 Ron Stoklas
Einen spannende Coming-of-Age-Geschichte über Techno, Tiktok und Tadition präsentiert ab dem 19. März 2026 der Film DJ Ahmet. Der Film von Georgi M. Unkovski thematisiert verschiedene Aspekte des Lebens: Vom Clash der Lebensrealität verschiedener Generationen und Traditionen über den jugendlichen Drang der Selbstverwirklichung bis hin zur unterschiedlichen Verarbeitung von Trauer.
Passend zum Kinostart hat FluxFM-Filmexperte Ron Stoklas mit Regisseur und Drehbuchautor Georgi M. Unkovski über seinen Film DJ Ahmet gesprochen - zu hören oben auf dieser Seite. Außerdem liefert Ron Stolas eine Breitbild Kurzkritik zum nordmazedonischen Film.
Breitbild Kurzkritik zu "DJ Ahmet": Tradition und Techno
Im Mittelpunkt des nordmazedonischen Films steht der 15-jährigen Ahmet. Wenn er nicht zur Schule geht, muss er als Schafhirte bei seinem Vater aushelfen. Nachdem der Teenager zufällig bei einem geheimen nächtlichen Rave in einem Wald hineinstolpert, fasziniert ihn die Musikwelt. Einer neuer Traum entsteht: als DJ durchstarten - und dabei das Herz von Aya, einem Mädchen aus dem Ort, erobern.
Fazit zu "DJ Ahmet": Eine Filmperle aus Nordmazedonien!
Filmemacher Georgi M. Unkovski gelingt mit DJ Ahmet ein Langspielfilm-Debüt, welches nicht nur mit einer charmanten Geschichte aufwartet, sondern darüber hinaus auch mit sympathischen Laiendarsteller*innen besetzt ist. Zudem gewährt Unkowski einen interessanten Blick auf sein Heimatland Nordmazedonien, welches sich im radikalen Wandel zwischen Tradition und Moderne befindet.
Dabei verkommt der Film weder zu einer Parabel gegen den Fortschnitt, noch zu einer Abwertung der Vergangenheit perse. Trotzdem gelingt es Unkovski in DJ Ahmet einzelne gesellschaftskritische Punkte - zum Beispiel, wenn es um das Thema erangierter Ehen geht - geschickt zu verpacken. DJ Ahmet ist definitv eine kleine Filmperle, für die sich der Kinobesuch lohnt!


















