"Father Mother Sister Brother" - Jim Jarmusch über komplizierte Familien | Breitbild & Verlosung, © Vague Notion / Photo: Frederick Elmes
Mayim Bialik (r) und Adam Driver (l) in einer Szene von "Father Mother Sister Brother" Vague Notion / Photo: Frederick Elmes

"Father Mother Sister Brother" - Jim Jarmusch über komplizierte Familien | Breitbild & Verlosung

Der ikonische Independent-Filmemacher blickt in Starbesetzung auf Familien und ihre Dynamiken - wir verlosen ein Fanpaket

03.03.2026 Ron Stoklas

Eine Ikone des Independent-Kinos ist zurück: Jim Jarmusch hat einen neuen Film! Seit dem 26. Februar seht ihr Father Mother Sister Brother in den deutschen Kinos. Der US-amerikanische Filmemacher erzählt in seinem neuen Streifen in Starbesetzung von komplizierten Familiendynamiken. FluxFM-Filmexperte Ron Stoklas mit der Kritik zum Film.

FluxFM-Kritik: Ein Familientriptychon a la Jim Jarmusch

Nicht jede Familie ist gleich. Es ist eine simple, aber wahre Aussage. Filmemacher Jim Jarmusch greift das Thema der Familie auf und betrachtet es auf seine ganz eigene Art und Weise. Im Fall von Father Mother Sister Brother geschieht dies mal tragisch, mal mit emotionaler Distanz und mal absurd.

Stars en masse: Cate Blanchett, Adam Driver und Tom Waits

Die Geschichten selbst sind weder durch ihre Figuren noch durch ihre Schauplätze verbunden. Stattdessen sind es kleine Zitate und Empfindungen, die die Momente verknüpfen. Jeder Teil des Films gleicht einem Puzzlestück. Alle Elemente sind unterschiedlich, ergeben am Ende jedoch ein großes Ganzes.

So handelt die erste Geschichte namens "Father" von einem Vater und seinen beiden erwachsenen Kindern - dargestellt von Mayim Bialik, Adam Driver und Tom Waits. Es geht um den Besuch der Kinder beim Vater. Es ist ein verkrampftes Aufeinandertreffen, welches zeigt, wie sehr sich Menschen voneinander entfernen und entfremden können. Aber auch, wie sehr zurückliegende Erfahrungen die Wahrnehmung einer Person prägen.

Fazit: Father Mother Sister Brother - ein Film a la Jarmusch

Ähnliche Dynamiken präsentieren auch die beiden folgenden Kapitel "Mother" und Sister Brother". Treffen im einen zwei Schwestern - dargestellt von Cate Blanchett und Vicky Krieps - auf ihre erfolgreiche und nach Perfektion strebende Mutter zum alljährlichen Kaffeekränzchen, sind es im anderen die Zwillinge Skye und Billy, die die Wohnung ihrer verstorbenen Eltern ausräumen und diese dabei auf neue Weise kennenlernen.

Statt das Thema in einer riesigen Geschichte abzuarbeiten, blickt Jim Jarmusch in drei kammerspielartigen Geschichten, gleich einem kunstvoll gestalteten Triptychon, auf komplizierte Familien-Dynamiken. Es geht um die besondere Rolle der Familie, wie sich ihre Bedeutung im Lauf eines Lebens für alle Beteiligten verändert und darum, wie Familie auch emotional überfordern kann. Alles in allem ist Father Mother Sister Brother mit seinen trockenen Dialogen, die immer wieder kleine feine Seitenhiebe bereithalten, ein typischer Film à la Jim Jarmusch. Kurzweilig, amüsant und ein durchdachter Blick aufs Leben.

Verlosung: Gewinnt ein Fanpaket zum Film von Jim Jarmusch

Passend zum Kinostart von Father Mother Sister Brother verlosen wir ein Fanpaket zum Film. Neben zwei Kinofreikarten gewinnt ihr mit etwas Glück ein Exemplar des Original-Soundtracks auf Vinyl und eine Blue-ray des Jarmusch Films Paterson.

Um zu gewinnen, tragt euch im Aktionsfeld mit eurem Namen und eurer E-Mail-Adresse ein. Zudem verratet uns euren Lieblingsfilm von Jim Jarmusch!

Teilnahmeschluss: 08. März 2026, um 23.59 Uhr. Die Gewinner*innen werden ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.