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Was für ein Leben | Vapula Haukongo – Die DDR-Kinder aus Namibia

Zwei Heimaten, keine Zugehörigkeit

26.05.2026 Matti Geyer

Mitten im Kalten Krieg bringt die DDR hunderte Kinder aus namibischen Flüchtlingslagern nach Ostdeutschland. Sie sollen in Sicherheit aufwachsen – und später einmal die neue Elite eines unabhängigen Namibia werden.

Eines dieser Kinder ist Vapula Haukongo.

Er wächst in der DDR auf, spricht Deutsch, geht zur Schule, lebt im sozialistischen System – bis 1990 plötzlich alles endet. Nach dem Fall der Mauer wird er gemeinsam mit den anderen sogenannten „DDR-Kindern aus Namibia“ zurückgeschickt. In ein Land, an das viele kaum noch Erinnerungen haben.

In dieser Folge von „Was für ein Leben“ erzählt Vapula Haukongo, wie es war, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen, warum viele ehemalige DDR-Kinder bis heute mit ihrer Biografie kämpfen – und wie er es trotz dieses radikalen Bruchs geschafft hat, seinen eigenen Weg zu finden.

Heute lebt er als Zahnarzt in München.

Ein Gespräch über Identität, Heimatverlust und eine fast vergessene Geschichte des Kalten Kriegs.

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Wir kennen das alle: Wenn man jung ist, will man die alten Geschichten von Mama, Papa, Oma, Opa, Tante oder Onkel oft nicht hören – und irgendwann ist es zu spät.
Deshalb wollen wir bei FluxFM mit Menschen sprechen, die gelebte Geschichte sind. Menschen, deren Biografien berühren, überraschen oder einfach unglaublich sind. Wir wollen ihre Erinnerungen festhalten – für uns, für euch, für die Nachwelt.

Ihr kennt jemanden, der oder die immer verrückte Anekdoten erzählt, Spannendes erlebt hat oder einfach ein besonderes Leben geführt hat? Dann schreibt an matti.geyer@fluxfm.de – vielleicht hört ihr die Geschichte bald bei uns in der Reihe „Was für ein Leben“.