
„Ich dachte zuerst, ich hätte Covid, aber es stellte sich heraus, dass ich schwanger war“ | Interview mit AGNES OBEL
Mit ihrem neuesten Album "The Meaning Of Flowers" beleuchtet die Dänin die emotionalen Erfahrungen der Mutterschaft
17.09.2026 Katia Berg
Nach ihrem letzten Album Myopia will Agnes Obel eigentlich eine Platte über Technologie machen. Ihre Schwangerschaft ändert dann aber alles und plötzlich stehen völlig andere Themen im Raum, die es musikalisch zu ergründen gilt. FluxFM-Redakteurin Katia Berg hat mit Agnes Obel über die Rolle als Mutter, den kreativen Prozess des Musikmachens und die Inspiration durch Hannah Arendt gesprochen.
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FluxFM Redakteur Micha Gehrig stellt euch Agnes Obel genauer vor
Agnes Obel begeistert sich früh für Musik. Zuerst ist die Klassik, die sie in ihren Bann zieht, später entdeckt sie über den schwedischen Pianisten Jan Johansson den Jazz und über Joni Mitchell den Folk für sich. Ihre eigene Musik schwebt indes in ganz eigenen Sphären und lässt sich nur schwer in eine Schublade packen. Auch ihr neuestes Album The Meaning Of Flowers zeigt sich vielschichtig und mit einem ganz eigenen Soundkosmos.
Neuanfänge, Metarmorphosen und was es mit einem macht, Leben zu erschaffen
Agnes Obels Arbeit an ihrem fünften Studioalbum beginnt mit ihrer Schwangerschaft. Plötzlich ändert sich alles im Kopf der Musikerin und die Dänin will verstehen und dokumentieren, was da in ihr vor sich geht. Ihre Songs schreibt, arrangiert und produziert sie in ihrem Studio in Berlin, der Stadt, in der Agnes Obel mittlerweile seit 20 Jahren lebt.
"Ich will es nicht versauen"
The Meaning Of Flowers ergründet all die Veränderungen, die durch Schwangerschaft und Mutterschaft über Agnes Obel hereinbrechen. Sie widmet das Album ihrer Tocher, verbunden mit der Hoffnung, dass sie es als Elternteil schafft, ihrer Rolle gerecht zu werden. Eine feinfühlige Annäherung an die eigene Metarmophose, den Lauf der Natur, an Wachstum und Veränderung.
Mehr zum neuesten Album von Agnes Obel erfahrt ihr im ausführlichen Interview mit Katia Berg.



















