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 Matti Geyer

Was für ein Leben | Hausbesetzerin mit 16: Marina Müller und das Rauch-Haus

Kreuzberg Anfang der 70er: Jugendliche suchen Wohnraum, besetzen ein leerstehendes Haus und schreiben Berliner Geschichte. Marina Müller war dabei.

25.08.2026 Matti Geyer

Das Georg-von-Rauch-Haus gehört zu den bekanntesten Hausprojekten Deutschlands. Seit mehr als fünf Jahrzehnten steht es für Protest, Selbstverwaltung und die Hausbesetzerbewegung. Doch wie hat alles angefangen?

In dieser Folge von Was für ein Leben spricht Matti Geyer mit Marina Müller. Sie war gerade einmal 16 Jahre alt, als sie 1971 zu den ersten Besetzerinnen des späteren Georg-von-Rauch-Hauses gehörte. Aus erster Hand erzählt sie von den beengten Wohnverhältnissen in Kreuzberg, vom Wunsch nach Freiheit und davon, warum so viele junge Menschen damals das Gefühl hatten, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen mussten.

Gemeinsam blicken sie zurück auf die Atmosphäre der frühen 70er Jahre, auf politische Aufbruchsstimmung, die Besetzung des ehemaligen Schwesternwohnheims am Bethanien und die Entstehung eines Projekts, das bis heute existiert. Dabei geht es nicht nur um Hausbesetzungen und Politik, sondern auch um Freundschaft, Gemeinschaft und die Suche nach einem anderen Leben.

Eine persönliche Zeitreise in ein Berlin, das sich neu erfand.

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Wir kennen das alle: Wenn man jung ist, will man die alten Geschichten von Mama, Papa, Oma, Opa, Tante oder Onkel oft nicht hören – und irgendwann ist es zu spät.
Deshalb wollen wir bei FluxFM mit Menschen sprechen, die gelebte Geschichte sind. Menschen, deren Biografien berühren, überraschen oder einfach unglaublich sind. Wir wollen ihre Erinnerungen festhalten – für uns, für euch, für die Nachwelt.

Ihr kennt jemanden, der oder die immer verrückte Anekdoten erzählt, Spannendes erlebt hat oder einfach ein besonderes Leben geführt hat? Dann schreibt an matti.geyer@fluxfm.de – vielleicht hört ihr die Geschichte bald bei uns in der Reihe „Was für ein Leben“.