
"Glennkill: Ein Schafskrimi" - Tierischer Wohlfühlfilm mit Tiefgang | Breitbild & Verlosung
Anke Engelke und Bastian Pastewka ermitteln als Schafe im Kino - FluxFM verlost Fanpakete zum Kinostart der Romanadaption
14.05.2026 Ron Stoklas
2005 gelingt der deutschen Autorin Leonie Swann mit ihrem Debütroman Glennkill ein echter Überraschungserfolg. Allein in Deutschland wurde das Buch über 1,5 Millionen Mal verkauft, weltweit folgten Übersetzungen in 30 Sprachen.
Mehr als 20 Jahre nach der Buch-Veröffentlichung wird die Geschichte der Krimi-Schafe jetzt fürs Kino adaptiert - und das in Starbesetzung: Hugh Jackman, Emma Thompson und Nicholas Braun sind an der Seite der tierischen Detektive auf der Leinwand zu sehen. Zum Kinostart von Glennkill: Ein Schafskrimi liefert FluxFM-Filmexperte Ron Stoklas die Kritik zum Film.
FluxFM-Kritik: Tierische Murdery Mystery als Wohlfühlfilm
Eine Weide irgendwo im ländlichen Idyll - dort lebt Schäfer George mit seiner Herde. Sie haben ein literarisches Ritual: Vor dem Schlafen liest er den Schafen etwas vor - am liebsten Krimis. Als ihr geliebter Schäfer jedoch unerwartet tot aufgefunden wird, steht für die Tiere fest: Das war kein Unfall, George wurde ermordet!
Weil auf den menschlichen Ermittler des kleinen Ortes kein Verlass ist - so zumindest die klare Feststellung der Tiere - übernehmen sie selbst die Ermittlungen. Allen voran die kluge Lily und der gutmütige Mopple machen sich auf die Suche nach dem Mörder oder der Mörderin, wobei der Kreis der potenziellen Täter*innen eine Vielzahl skurriler Figuren umfasst - so wie die Schafe es aus den Geschichten ihres geliebten Schäfers gewohnt sind.
Anke Engelke und Bastian Pastewka als Schafs-Detektive
In der deutschen Version leihen Anke Engelke und Bastian Pastewka den Schafen Lily und Mopple ihre Stimmen. Für das Duo war es ein No-Brainer die Rollen der tierischen Ermittler zu übernehmen.
Bastian Pastewka: "Das ist natürlich die schönste Anfrage, die man haben will. Also: Möchten Sie in einem Film zwei Schafe sprechen? Wir überlegen - in meinem Fall - dass Frau Engelke auch dabei ist. Und bei dir stand es, glaube ich, andersrum auch so drin in der Anfrage. Da haben wir uns, glaube ich, kurz angesimst und gesagt: Klingt ja erstmal super. Machste?"
Anke Engelke: "Machste?"
Bastian Pastewka: "Klar machen wir! Da sagen wir ja nicht, sind die denn bescheuert, sondern: Wann geht’s los?"
Anke Engelke: "Ja! Wir sind da!"
Es ist ein Job, der Engelke und Pastewka offenkundig Spaß gemacht hat. So zumindest der klare Eindruck, wenn man ihnen in der journalistischen Gesprächsrunde lauscht. Im Vergleich zu den internationalen Kolleg*innen Julia Louis-Dreyfus, Bryan Cranston und Patrick Stewart, die in der englischen Version Mitglieder der Schafherde sind, war ihr Arbeitstag jedoch herausfordernder, wie sie mit einem Zwinkern erzählen.
Anke Engelke: Die hatten einen schönen Nachmittag im Studio. Die haben da gesessen mit Drehbuch und Schnittchen. Die haben nicht synchronisiert, die haben gespielt und gesprochen."
Bastian Pastewka: "Und um ihre Stimmen sind dann die Schafe herum animiert worden. Während wir - in Anführungsstrichen - nur von Bild und Ton ausgehen konnten, was ja auch ein großes Geschenk ist."
Anke Engelke: "Aber wir mussten auch dekodieren. Weil wir sagen: Warte mal, dass klingt jetzt wahnsinnig traurig. Und der Blick des Schafes, wenn es sowas gibt, wirkt auch traurig. Wie kriege ich diese Emotion mit dem Text so gefühlt eingesprochen."
Das Ergebnis kann sich nicht nur hören, sondern auch sehen lassen. Trauer, Freude, Verzweiflung, Wut - in den Schafsgesichtern bildet sich eine ganze emotionale Bandbreite ab. Emotionen, die man ihnen glaubt.
Anke Engelke: "Man denkt: Ja, ich glaube das alles! Und na klar können Schafe sprechen! Natürlich ja, die machen das."
Bastian Pastewka: "Es ist tricktechnisch natürlich einfach Granate, wie selbstverständlich das ist, also dass hier Mensch und Tier agieren miteinander oder untereinander."
Fazit zu "Glennkill": Ein Film zum Lachen und Weinen
Glennkill: Ein Schafskrimi liefert nicht nur eine kurzweilige Murder-Mystery-Geschichte zum Miträtseln, sondern überrascht zudem als charmanter Wohlfühlfilm mit Tiefgang, wenn es beispielsweise um Themen wie Trauer und den Umgang mit Verlusten geht. Ein tierischer Überraschungsfilm für den sich der Gang ins Kino lohnt.
Verlosung: Gewinnt Fanpakete zu "Glennkill: Ein Schafskrimi"
Anlässlich des Kinostarts von Glennkill: Ein Schafskrimi verlosen wir von FluxFM zwei Fanpaklete zum Film bestehend aus jeweils zwei Kinofreikarten, einer Tragetasche im Filmlook, einem Fluffy Pen und dem Filmbuch von Autorin Leonie Swann von DUMONT. Um zu gewinnen, tragt euch im Aktionsfeld mit eurem Namen und eurer E-Mail-Adresse ein. Zudem verratet uns euren liebsten tierischen Film.
Teilnahmeschluss: 20. Mai 2026, um 23.59 Uhr. Die Gewinner*innen werden ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.



















