
"Zu hohe Mieten können künftig einfacher bestraft werden" | FluxFM-Interview
Die Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, Wibke Werner, über das neu beschlossene Wohnungs- und Mietenkataster
20.07.2026 Marius Legowski
Die Mieten in Berlin kennen nur eine Richtung - steil nach oben! Wer heute umzieht, muss für seine neue Wohnung durchschnittlich 70% mehr berappen als noch vor zehn Jahren. Ob Mietpreisbremse oder Mietendeckel - kein politisches Instrument hat es geschafft, den Trend nachhaltig zu bremsen.
Ein Grund dafür: Die Politik stochert bei der Regulierung des Wohnungsmarkts oft im Nebel. Bislang fehlt es an zentral erfassten Informationen zu Mietpreisen und Wohnungsdaten - oft bleiben gesetzeswidrig überhöhte Mieten deshalb ohne Strafe. Der Berliner Senat will das ändern - und hat ein Wohnungs- und Mietenkataster beschlossen. Was dieses Instrument kann, will FluxFM-Redakteur Marius Legowski von Wibke Werner wissen. Sie ist Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins.
Ausgestrahlt im FluxFM-Programm am 20. Juli 2026.