Neu im FluxFM-Programm: Joy Crookes & Denzel Curry, TOMORA, Molly Payton, Phoebe Bridgers, Blondshell uvm., © control
Neu im FluxFM-Programm: Joy Crookes & Denzel Curry - "Painkiller" control

Neu im FluxFM-Programm: Joy Crookes & Denzel Curry, TOMORA, Molly Payton, Phoebe Bridgers, Blondshell uvm.

Seit dem 5. Oktober 2026 neu im FluxFM Programm

05.10.2026

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Joy Crookes & Denzel Curry - Painkiller

Soul, Jazz und R'n'B treffen auf Hip-Hop-Energie: Joy Crookes und Denzel Curry machen mit Painkiller gemeinsame Sache und schlagen damit für Crookes ein neues musikalisches Kapitel auf. Die Single entstand ursprünglich aus einer Sprachnachricht und handelt von der ziemlich schonungslosen Frage, warum man eigentlich mit einem Menschen zusammen war, der einem nicht gutgetan hat. Produziert von Dweller und Crookes selbst, verbindet der Track 90er-Hip-Hop-Einflüsse mit ihrem vollen Gesang und einem schwungvollen Streicherarrangement, während Denzel Curry seine charakteristische Energie beisteuert. Ein neues Album ist bisher nicht angekündigt, Painkiller folgt aber auf Crookes' 2025 erschienenes Album Juniper und deutet hörbar auf eine neue Phase hin.

Benjamin Clementine - In Fact You Know You Gotto Go

Mit In Fact You Know You Gotto Go meldet sich Benjamin Clementine überraschend mit neuer Musik zurück. Der britische Singer-Songwriter, Pianist, Komponist und Schauspieler wurde einst als Straßenmusiker in der Pariser Metro entdeckt und gewann 2015 für sein Debütalbum At Least for Now den Mercury Prize. Auch der neue Track trägt seine unverwechselbare Handschrift: minimalistische Piano-Arrangements, poetische Texte und eine theatralische, hochemotionale Stimme treffen auf einen schwer einzuordnenden Sound, der klassische Popstrukturen bewusst aufbricht. Besonders spannend: Clementine hatte nach seinem vierten Album Sir Introvert and the Featherweights von 2025 eigentlich angekündigt, sich künftig stärker der Schauspielerei zu widmen – ob In Fact You Know You Gotto Go nun sogar der Vorbote eines neuen Albums ist, bleibt offen.

Blondshell - Stone Fruit

Eine kleine Akustikgitarre während einer Tour durch die Slowakei war der Ausgangspunkt für Stone Fruit, die neue Fokussingle von Blondshell. Hinter dem Alias steckt Sabrina Teitelbaum, die mit schonungsloser Ehrlichkeit, trockenem Humor und großen Mitsing-Refrains zu den spannendsten neuen Stimmen im Alternative Rock zählt. Aus der spontan entstandenen Idee ist ein energetischer Track geworden, der körperliche Metaphern und emotionale Verbundenheit miteinander verknüpft und zugleich die Bildsprache ihrer dritten Platte Violins, übrigens Album der Woche bei FluxFM, aufgreift. Dafür hat Teitelbaum erneut mit Produzent Yves Rothman gearbeitet und sich thematisch von gescheiterten Beziehungen hin zu schwierigen Freundschaften, Religion, Heilung und dem Spannungsfeld zwischen Gewalt und Schönheit bewegt. Am 7. Dezember spielt sie im Metropol. FluxFM verlost Gästelistenplätze!

Jamie T - Tallahassee (feat. Leif Vollebekk)

Für Tallahassee holt sich Jamie T Unterstützung von dem kanadischen Singer-Songwriter Leif Vollebekk, dessen gleichnamiger Song aus dem Jahr 2017 hier als Sample die Grundlage bildet. Jamie T schrieb den Track in den frühen Morgenstunden vor seiner bislang größten Headline-Show im Londoner Finsbury Park und verarbeitet darin mit viel Humor das eigene Imposter-Syndrom und die Nervosität vor einem großen Auftritt. Sein sechstes Studioalbum Ghosts (100 Days of Morning) beschäftigt sich derweil mit Älterwerden, Liebe, Verlust und verdrängten Teilen der eigenen Persönlichkeit, wobei Tallahassee den abschließenden elften Track bildet. Das dazugehörige Video mit Ferrari Testarossa und britischem Eiswagen passt bestens zum selbstironischen Vibe des Songs.

Lena&Linus - Parkplatz Crashout

Wenn plötzlich alles gleichzeitig zu viel wird, braucht es manchmal einfach einen Parkplatz zum Durchatmen – genau diesen Moment nehmen Lena&Linus mit Parkplatz Crashout unter die Lupe. Die aktuelle Single des Indie-Duos ist eine eingängige Pop-Hymne über mentale Überforderung, bei der selbst die kleinsten Dinge plötzlich unüberwindbar wirken. Lena&Linus haben sich seit ihrem Debütalbum 2025 mit zahlreichen Live-Shows etabliert und verbinden jugendliche Nostalgie mit den kleinen, manchmal ziemlich chaotischen Momenten des Erwachsenwerdens. Mit der EP Wo führt das hin? steht nun der nächste Schritt an, bevor im Frühjahr 2027 die gleichnamige Headline-Tour startet.

Molly Payton - Subaru

Ein Subaru, ein Blick auf vorbeiziehende Flugzeuge und eine Beziehung zwischen Nähe und Rückzug: subaru erzählt von einer komplizierten emotionalen Bindung und dem Wunsch nach jemandem, der vielleicht schon wieder auf Abstand geht. Die in London lebende Singer-Songwriterin Molly Payton mit neuseeländischen Wurzeln verpackt das in einen gitarrengetriebenen Alternative- und Indie-Sound, der von Vorbildern wie Leonard Cohen, Joni Mitchell und Elliott Smith geprägt ist. Der Song ist die Lead-Single ihres zweiten Albums eternity, das zehn Tracks umfasst und nach ihrem Debüt YOYOTTA von 2024 den nächsten Schritt markiert.

Phoebe Bridgers - On Video

Für den A24-Film Primetime wird Phoebe Bridgers musikalisch und schauspielerisch aktiv: On Video läuft während des Abspanns und ist gleichzeitig ihre neue Single. Der zunächst sanfte Rocksong entwickelt sich zu schwereren, verzerrten Gitarrenpassagen und greift dabei Elemente des von Ari Balouzian komponierten Filmscores auf, bevor er wieder ruhiger wird. Bridgers wollte klanglich bewusst an die frühen 2000er erinnern, während der Text passend zu ihrer Rolle als Lockvogel das Beobachten von Menschen aus einer düsteren Perspektive beschreibt. Ein neues reguläres Studioalbum ist derzeit nicht angekündigt, live ist Bridgers mit ihrer The Lost Tour 2026 unterwegs und kommt am 9. Dezember ins Berliner Velodrom.

TOMORA - Celebration

Zwei ziemlich unterschiedliche musikalische Welten treffen bei TOMORA aufeinander: Hinter dem Projekt stecken The-Chemical-Brothers-Produzent Tom Rowlands und die norwegische Sängerin AURORA. Auf Celebration verbindet Rowlands treibende, detailreiche Elektronik mit AURORAs klaren und sphärischen Vocals, wodurch zwischen Dancefloor und mystischem Alternative-Pop eine ziemlich besondere Mischung entsteht. Der Song ist gleichzeitig Titeltrack und Ankündigung einer gleichnamigen EP, die zunächst anstelle eines kompletten Albums den Fokus auf diese Kollaboration legt. TOMORA haben uns Ende März, kurz nach bekanntgabe dieses Projekts, für ein Interview besucht. Am 1. November geben sie ein Konzert in der Columbiahalle. FluxFM verlost Gästelistenplätze.

Die Neuheiten im FluxFM-Programm der letzten Wochen: