Neu im FluxFM-Programm: Jjerome87, Rainbow Kitten Surprise, SIPHO., Robyn uvm., © Zachary Gray
Neu im FluxFM-Programm: JJerome87 - "Track And Field" Zachary Gray

Neu im FluxFM-Programm: Jjerome87, Rainbow Kitten Surprise, SIPHO., Robyn uvm.

Seit dem 20. April 2026 neu im FluxFM Programm

20.04.2026

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JJerome87 (alt-J) - Track And Field

Joe Newman geht mit seinem Solo-Projekt JJerome87 einen mutigen Schritt raus aus dem alt-J-Kosmos. Statt verschrobener Indie-Strukturen gibt es hier warme, fast filmische Klangwelten mit Einflüssen aus Motown und Gospel. Track And Field erzählt eine fiktive Liebesgeschichte, die irgendwo zwischen Nostalgie und Tagtraum schwebt. Ausgangspunkt ist ein altes Foto – und genau so fühlt sich der Song auch an: wie ein Blick in eine andere Zeit. Dabei bleibt alles angenehm verspielt und überraschend unkonventionell.

Florence Road - Hanging Out To Dry

Manchmal reicht ein Song, um diesen einen Moment nach einer Trennung perfekt einzufangen – Hanging Out To Dry ist genau so ein Track. Florence Road setzen dabei auf ein Wechselspiel aus ruhiger Verletzlichkeit und plötzlichen, fast wütenden Ausbrüchen. Die Band aus Bray mischt Indie-Rock mit Grunge-Elementen und trifft damit ziemlich genau den Nerv einer Generation, die zwischen Chaos und Klarheit schwankt. Inhaltlich geht es um Ignoranz und dieses Gefühl, einfach stehen gelassen zu werden. Genau diese emotionale Unruhe macht den Song so intensiv.

Magdalena Wawra - Mensch

Mensch klingt im ersten Moment fast leichtfüßig – und trifft dann doch ziemlich tief. Magdalena Wawra verpackt große innere Zerrissenheit in einen zugänglichen Indie-Pop-Sound, der an frühe 2000er erinnert. Der Song wirkt wie ein ehrlicher Monolog über Zweifel, Hoffnung und das eigene Scheitern. Gerade weil nichts beschönigt wird, entsteht eine besondere Nähe. Am Ende bleibt das Gefühl, dass es okay ist, nicht okay zu sein.

Rainbow Kitten Surprise - Sixteen

Ein Blick zurück auf das eigene 16-jährige Ich kann ganz schön weh tun – und genau darum geht es in Sixteen. Rainbow Kitten Surprise verbinden ihren typischen, vielschichtigen Sound mit einer sehr persönlichen Geschichte über Identität und Selbstzweifel. Der Track bewegt sich zwischen Nostalgie und Aufarbeitung und wirkt dabei erstaunlich versöhnlich. Besonders spannend ist, wie aus damaliger Unsicherheit im Rückblick so etwas wie Stärke entsteht. Musikalisch bleibt die Band dabei so dynamisch und emotional wie man es von ihr kennt.

Robyn - Into The Sun

Nach längerer Pause meldet sich Robyn nicht leise zurück, sondern mit voller Wucht auf ihrer Platte Sexistential zurück, wie wir euch schon mit unserem Album der Woche näher gebracht haben. Darauf zu finden: Into The Sun. Der treibt nach vorne, pulsiert und wirkt wie ein musikalischer Befreiungsschlag. Statt in Nostalgie zu verharren, richtet sie den Blick klar nach vorn und erzählt von Mut, Risiko und Selbstakzeptanz. Der Song fühlt sich an wie ein Sprung ins Ungewisse – mit offenen Augen. Genau diese Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke macht Robyn seit jeher aus.

SIPHO. - The Feeling

Hier steht nicht nur ein Sänger im Mittelpunkt, sondern ein kompletter Klangkosmos aus einer Hand. SIPHO. übernimmt bei The Feeling fast alles selbst und formt daraus einen dichten, atmosphärischen Track. Der Song baut sich langsam auf und entwickelt eine Sogwirkung, die einen kaum loslässt. Zwischen Soul, R'n'B und Alternative entsteht ein Sound, der roh und gleichzeitig sehr kontrolliert wirkt. Es ist diese Mischung aus Intimität und Intensität, die hängen bleibt.

Die Neuheiten im FluxFM-Programm der letzten Wochen: