Neu im FluxFM-Programm: Dua Saleh, Bon Iver, Almost Twins, Fine., Schramm, Ásgeir uvm., © Yudo Kurita & Graham Tolbert
Neu im FluxFM-Programm: Dua Saleh – "Glow (feat. Bon Iver)" Yudo Kurita & Graham Tolbert

Neu im FluxFM-Programm: Dua Saleh, Bon Iver, Almost Twins, Fine., Schramm, Ásgeir uvm.

Seit dem 9. Februar 2026 neu im FluxFM Programm

10.02.2026 Daniel Meinel

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Dua Saleh – Glow (feat. Bon Iver)

Grenzen kennt Dua Saleh ohnehin nicht – weder musikalisch noch künstlerisch. In Glow, einer Doppelsingle gemeinsam mit dem Track Flood, entsteht eine fast greifbare kreative Chemie mit Bon Iver. Melodien werden sich zugespielt, als würde hier spontan eine neue Band entstehen. Der Song verbindet Indie, R'n'B und elektronische Elemente mit einer spirituellen Tiefe. Co-produziert von Psymun, wirkt der Track gleichzeitig intim und weitläufig. Er ist Teil des kommenden Albums Of Earth And Wires, das gesellschaftlichen Kollaps, Natur und persönliche Trauer miteinander verwebt.

Almost Twins – The Kites

Zwischen Traum und Wirklichkeit bewegt sich gerade alles bei Almost Twins aus Leipzig. Die fünfköpfige Indie-Folk-Band – u.a. mit Max Grüner und Laurenz Welten – ist bekannt für ihr fast zwillingshaftes Verständnis auf der Bühne und eine mitreißende Live-Energie. The Kites zeigt sie musikalisch geöffnet und emotional gereift, fast wie eine selbstbewusste Weiterentwicklung ihres bisherigen Sounds. Warme Synth-Flächen treffen auf flirrende Klarinetten, kreisende Gitarrenmotive und vielschichtige Vocals. Der Song ist Teil des zweiten Albums Visions, das Freundschaft, Verlust und Hoffnung intensiver verhandelt als das Debüt. Aktuell ist die Band auf Release-Tour – mit Stopp in der Berliner Kantine am Berghain.

Ásgeir – Against The Current

Nach Jahren, in denen er häufig Texte seines Vaters interpretierte, geht Ásgeir nun einen ganz eigenen Weg. Der isländische Singer-Songwriter, dessen Debüt bis heute das am schnellsten verkaufte Album Islands ist, schreibt erstmals vollständig selbst. Against The Current dreht sich um Selbstfindung, das Abwerfen von Erwartungen und den Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Musikalisch bleibt er seiner ätherischen Mischung aus Folk und elektronischen Elementen treu, wirkt dabei aber direkter und persönlicher. Der Song ist Vorbote des Albums Julia, das als sein bislang intimstes Werk gilt. Nostalgie, Reue und Hoffnung treffen hier auf einen neuen, ungefilterten Schreibprozess.

Chartreuse – Heaven Sent

Enge Verbundenheit und familiäre Dynamik prägen den Sound von Chartreuse aus dem britischen Black Country. Mit Heaven Sent schlagen sie nun ein neues Kapitel auf. Hattie Wilson verarbeitet darin ihre ambivalente Beziehung zu ihrem Heimatdorf – zwischen Zuneigung, Enge und Zukunftsängsten. Der Song klingt noch introspektiver und verletzlicher als zuvor, bleibt dabei aber leise kraftvoll. Musikalisch zeigt sich eine deutliche Reifung im Songwriting. Begleitet wurde die Veröffentlichung von einem intensiven Live-Performance-Video unter der Regie von Stewart Baxter.

Fine. – Fight Or Flight

Nach einer kreativen Pause meldet sich Fine. mit neuem Selbstbewusstsein zurück. Die Hamburger Künstlerin nutzte die Zeit für Studium, Reisen und Filmprojekte – jetzt nimmt sie ihre Kunst kompromisslos ernst. Fight Or Flight behandelt Friendship-Breakups, Eskapismus und Beziehungen im Schwebezustand. Rhythmisch fast gesprochene Verse treffen auf zerbrechliche Klarheit im Refrain. Elektronischer Indie-Pop bleibt das Fundament, klingt aber fokussierter und griffiger als früher. Der Song markiert den Start einer neuen Phase, erstmals entstanden in Zusammenarbeit mit Produzent Tobias Koett.

Schramm – Tage Schmelzen

Produziert im kleinen Neuköllner "Kabuff" und doch erstaunlich weit gedacht: Schramm inszeniert sein Werk ironisch als "unpersönlich", obwohl es tief unter die Oberfläche geht. Tage Schmelzen beschreibt den Zustand von Isolation, in dem Zeit ihre Konturen verliert. Die Tage verschwimmen, das Verlassen des Hauses wird zur Hürde. Musikalisch entsteht ein wavig-trauriger Sog, der trotzdem konstant nach vorne drängt. Der Track ist Teil der EP something smelling funny, die zwischen ausproduzierten Songs und Lo-Fi-Demos pendelt. Inhaltlich kreist alles um Abschottung, Authentizität – und deren bewusste Brechung.

Waterbaby – Memory Be A Blade

Hinter Waterbaby steckt die 24-jährige Stockholmerin Kendra Egerbladh, die sich schnell zu einem spannenden Scandi-Pop-Export entwickelt hat. Waterbaby verbindet Bedroom R&B mit verträumtem Indie-Pop und verfremdeten Vocals. Memory Be A Blade ist eine elegante, zutiefst melancholische Ballade. Thematisch geht es um Limerenz, Nostalgie und die scharfe Klinge der Erinnerung – verarbeitet werden gleich zwei Trennungen gleichzeitig. Der Song ist Titeltrack ihres Debütalbums Memory Be A Blade. Acht Tracks, die sich intensiv mit Vergangenheit, People-Pleasing und emotionalem Festhalten beschäftigen. Am 19. April gibt sie ein exklusives Deutschlandkonzert im Frannz Club. FluxFM verlost Gästelistenplätze!

Die Neuheiten im FluxFM-Programm der letzten Wochen: