
Neu im FluxFM-Programm: Paula Carolina, Chet Faker, Kah-Lo, Das Publikum uvm.
Seit dem 16. Februar 2026 neu im FluxFM Programm
17.02.2026
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Paula Carolina – Gib Mir Dein Geld!
Indie, Rock, Punk, NDW und Pop einmal durch den Mixer – und am Ende steht: Paula Carolina. Mit Gib Mir Dein Geld! hat sie Ende November 2025 den Startschuss für ihr zweites Album gegeben und liefert eine laute, ironische Abrechnung mit Kapitalismus und Konsumwahn. Statussymbole wie Moncler-Jacken fliegen hier genauso durch die Gegend wie das ewige "Mehr, mehr, mehr" – allerdings ohne moralischen Zeigefinger, sondern als tanzbare Gesellschaftskritik. Ende März erscheint das zweite Studioalbum wild. Kantig, experimentell und gleichzeitig zugänglich – eine neue Ära für sie. Am 26. März steigt im Skatepark auf dem RAW-Gelände eine Release-Listening-Party – kein klassisches Konzert, sondern Album-Preview mit Skate-Vibe. FluxFM verlost Gästelistenplätze - Betreff: Sakteboard!
Charlotte Day Wilson – If Only
Zwischen zeitgenössischem R'n'B, Jazz und dieser ganz eigenen, warmen Stimmfarbe hat sich Charlotte Day Wilson in den letzten Jahren ein internationales Publikum erspielt. Mit ihrer neuen EP Patchwork, schlägt sie nun ein Kapitel auf, das Intuition und emotionale Ehrlichkeit klar über Perfektion stellt. If Only ist ein grübelnd-atmosphärischer Track mit weitläufiger Produktion, der ihre Stimme kompromisslos ins Zentrum rückt. Verletzlichkeit, Sehnsucht und das Festhalten an flüchtigen Momenten ziehen sich durch den Song, während der bewusst reduzierte Sound und der zurückhaltende Refrain die emotionale Wucht noch verstärken.
Chet Faker – Over You
Zehn Jahre nach dem bahnbrechenden Built on Glass meldet sich Nick Murphy wieder voll und ganz als Chet Faker zurück – mit einer persönlichen Wiederentdeckung. Nachdem er zwischenzeitlich unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlichte, kehrt er nun zu der rastlosen Neugier zurück, die das Projekt ursprünglich geprägt hat. Over You stellt einen hypnotischen Blick auf eine Beziehung, die nie für die Ewigkeit bestimmt war, dar. Seine ernsten Vocals liegen über einem immersiven, bittersüßen Breakbeat und tragen diesen Song durch eine Welt aus emotionalen Rückständen und Erinnerungen, in denen man sich fast verliert.
Das Publikum – Terror Aus Der Mitte
"Diskurs-Schlager" nennen sie das selbst – und genau so klingt es auch. Das Leipziger Quartett, Das Publikum, verbindet eingängige Melodien und simple Rhythmen mit Texten, die zwischen Unmut und Tagträumerei pendeln. Der Sound erinnert an die chansoneske Wut von Ja, Panik oder an die Hamburger Schule rund um Die Sterne und Jetzt!, bleibt dabei aber eigen. Terror Aus Der Mitte ist exemplarisch für ihre Haltung: Trotz statt Trott, Aufbegehren gegen das Gefühl, im Taumel des Alltags festzustecken. Der Titel deutet eine Kritik an der gesellschaftlichen Mitte an – ganz im Sinne ihres Genres.
Kah-Lo – Somersaults
Mitte November 2025 erschien Somersaults als Vorbote auf ihr kommendes Projekt – ein infektiöser Track mit Disco-Einflüssen und ordentlich Groove. Inhaltlich geht's um eine Beziehung, für die man sich sprichwörtlich verbogen hat – "doing somersaults" – und am Ende trotzdem loslassen muss. Schmerz und Tanzfläche schließen sich hier nicht aus, sondern treiben sich gegenseitig an. Cool, monoton und trotzdem maximal tanzbar – so kennt man Kah-Lo. Die nigerianische, in London lebende Künstlerin wurde einst für Rinse & Repeat Grammy-nominiert und gilt als Pionierin eines globalen Afro-Dance-Pop-Sounds. Für 2026 ist ein neues Werk angekündigt, das Liebe, Verlust und Trauer verarbeitet und sich auch vom Musikgeschmack ihres Vaters – etwa Shalamar oder The Whispers – inspirieren lässt.
Meek – Fabulous
Meek, britische Sängerin, Songwriterin und autodidaktische Produzentin mit Working-Class-Roots, hat bereits für Stars wie Rita Ora und Christina Aguilera geschrieben und bringt jetzt ihre eigene Glam-Trash-Energie nach vorne. Mit einer "großen Note" startet Fabulous direkt durch – keine Zeit für Zurückhaltung: Der Track ist ihre Debüt-Single und eine selbstbewusste Hymne – "I'm so fucking fabulous" –, die im Herbst 2025 in der Londoner Gay-Bar Ku Bar getestet wurde und sofort Mitsing-Qualitäten bewies. Das Musikvideo inszeniert eine dekadente Fata Morgana zwischen Glitzer und Abgrund.




















