© Matti Geyer
00:00
35:33
 Matti Geyer

Was für ein Leben | Eine Frau, viele Szenen: Danielle de Picciotto

Wie Danielle de Picciotto Berlin geprägt hat – und warum sie ging und zurückkam

12.01.2026 Matti Geyer

Was für ein Leben: Danielle de Picciotto

New York in den 80ern, Westberlin kurz vor dem Mauerfall, das wilde, offene Berlin der 90er – und mittendrin: Danielle de Picciotto. Multimediakünstlerin, Modedesignerin, Musikerin, Autorin, Filmemacherin und eine der prägenden Figuren der Berliner Szene.

Gemeinsam mit ihrem damaligen Partner Dr. Motte initiierte sie 1989 die allererste Love Parade – ein Ereignis, das Musik- und Kulturgeschichte schreiben sollte. Doch ihr Wirken reicht weit darüber hinaus: von Club- und Ausstellungskonzepten über internationale Kunstprojekte bis hin zu Musik, Büchern und Filmen.

FluxFM-Redakteur Matti Geyer hat mit Danielle de Picciotto über diese Zeit gesprochen:
über die Anfänge der Love Parade, ihren Abschied von Berlin wenige Jahre später, ihre Rückkehr – und darüber, was sie bis heute antreibt.

Und wer Danielle de Picciottos Kunst live erleben möchte, hat dazu ab dem 17.1.2026 Gelegenheit: In der Ausstellung „Am Puls der Zeit“ im Neurotitan in Berlin-Mitte. Die Schau widmet sich künstlerischen Perspektiven auf die Klimakrise – kuratiert von Danielle de Picciotto, die selbst mit Arbeiten vertreten ist.

© FluxFM

Wir kennen das alle: Wenn man jung ist, will man die alten Geschichten von Mama, Papa, Oma, Opa, Tante oder Onkel oft nicht hören – und irgendwann ist es zu spät.
Deshalb wollen wir bei FluxFM mit Menschen sprechen, die gelebte Geschichte sind. Menschen, deren Biografien berühren, überraschen oder einfach unglaublich sind. Wir wollen ihre Erinnerungen festhalten – für uns, für euch, für die Nachwelt.

Ihr kennt jemanden, der oder die immer verrückte Anekdoten erzählt, Spannendes erlebt hat oder einfach ein besonderes Leben geführt hat? Dann schreibt an matti.geyer@fluxfm.de – vielleicht hört ihr die Geschichte bald bei uns in der Reihe „Was für ein Leben“.