Paris Paloma - The Fatal Flaw | Album der Woche
Album der Woche: "The Fatal Flaw" von Paris Paloma

Paris Paloma - The Fatal Flaw | Album der Woche

Catchy Pop-Songs mit Tiefgang

07.09.2026 Micha Gehrig

Mit ihrer zweiten Platte The Fatal Flaw unterstreicht die Britin Paris Paloma, das sie zu den talentiertesten Songwriterinnen ihrer Generation gehört. Ein Pop-Album, das vor den großen Gefühlen und viel Pomp nicht zurückschreckt, dabei aber erstaunlich greifbar bleibt.

Ihren Durchbruch hatte sie 2023 mit der feministischen Kampfhymne Labour, die einerseits auf Anti-Trump-Veranstaltungen gespielt wurde, andererseits aber auch viel Hasskommentare nach sich gezogen hat. Für Paris kein grund, zurückstecken. Das zweite Album The Fatal Flaw gibt sich weiterhin kämpferisch und arbeitet sich auf unnachahmliche Weise am Patriarchat ab.

Ihre Musik und gerade die neue Platte auf dieses eine Thema zu verkürzen wäre dabei aber grob fahrlässig. Zu groß ist die thematische Bandbreite, die sich auf The Fatal Flaw entfaltet. Toxische Beziehungen, die große Liebe, die großen menschlichen Gefühle - all das sind Dinge, die Paris Paloma umtreiben und die sie nach ihrem sehr nach innen gekehrten Debütalbum Cacophony jetzt mit der Außenwelt verhandelt.

Rezension I

Paris Paloma - The Fatal Flaw

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Dabei gibt es erneut allerlei Bezug zu Popkultur und Mythologie. Gerade letzteres war schon immer ein wichtiger Bestandteil des Paris Paloma Universums. Auf The Fatal Flaw wird so unter anderem die Gestalt des griechischen Königs Pyrrhus verhandelt und mit der Manosphere aus dem Hier und Jetzt in Verbindung gebracht. Ein Aufzeigen patriachaler und gewaltvoller Kontinuitäten über Jahrtausende hinweg.

Rezension II

Paris Paloma - The Fatal Flaw

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Mit The Fatal Flaw gelingt Paris Paloma das Kunststück catchy Popsongs mit großem Pomp und inhaltlicher Tiefe zu verknüpfen. Ein Album das zum Nachdenken anregt und im besten Fall zum Umdenken.

Im Radio: 7. September - 13. September 2026