Neu im FluxFM-Programm: Arcitc Monkeys, James Blake, FCUKERS, Mitski, Courtney Barnett uvm., © Phoebe Fox
Neu im FluxFM-Programm: Arctic Monkeys – "Opening Night" Phoebe Fox

Neu im FluxFM-Programm: Arcitc Monkeys, James Blake, FCUKERS, Mitski, Courtney Barnett uvm.

Seit dem 2. Februar 2026 neu im FluxFM Programm

02.02.2026 Jonathan Lüders

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Arctic Monkeys – Opening Night

Eine Band, die wirklich niemandem mehr erklärt werden muss, meldet sich zurück. Arctic Monkeys sind seit 2002 am Start und haben sich nie davor gescheut, ihren Sound weiterzuentwickeln – von schnörkellosem Rock bis hin zu elegantem Art-Pop. Opening Night ist das erste musikalische Lebenszeichen seit The Car von 2022 und knüpft genau dort an. Der Song baut sich langsam auf, bleibt bewusst reduziert und verzichtet auf große Explosionen zugunsten feiner Spannungsbögen. Stilistisch wirkt er wie eine Weiterentwicklung der Tranquility Base- und The Car-Ära. Veröffentlicht wird der Track im Rahmen des Benefizalbums HELP(2), das humanitäre Hilfe für Kinder in Konfliktgebieten unterstützt.

Courtney Barnett – Site Unseen (feat. Waxahatchee)

Lässige Gitarren, beobachtende Lyrics und dieser typisch sprechgesungene Ton – dafür steht Courtney Barnett seit Jahren. Die australische Indie-Rock-Singer-Songwriterin zählt zu den wichtigsten Stimmen ihres Genres und wird oft mit Künstler*innen wie Pavement oder Kurt Vile verglichen. Auf Site Unseen setzt sie sich mit Veränderungen auseinander und reflektiert, wie schwer es sein kann, alte Sicherheiten loszulassen. Die ruhige, atmosphärische Stimmung bekommt durch die Harmonien von Katie Crutchfield aka Waxahatchee zusätzliche Tiefe. Der Song wirkt zurückgenommen, aber emotional sehr klar. Er ist gleichzeitig ein sanfter Vorbote für ihr kommendes Album Creature of Habit. Der Song entstand in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Indie-Rock-Band Waxahatchee.

FCUKERS – L.U.C.K.Y

Gerade dabei, ordentlich Wellen zu schlagen: FCUKERS aus New York. Das Duo aus Shanny Wise und Jackson Walker Lewis mixt UK-Garage, Electroclash und LoFi-House zu einem Sound, der vor allem in England gerade extrem gehypt wird. L.U.C.K.Y ist genau der Track, der selbst Tanzmuffel auf die Fläche zieht. Treibend, verspielt und maximal bewegungsfreudig funktioniert der Song sofort. Produziert wurde er gemeinsam mit Kenneth Blume (ehemals Kenny Beats) und Dylan Brady von 100 gecs. Ein perfekter Vorgeschmack auf das Debütalbum Ö, das bei Ninja Tune erscheint.

Holly Humberstone – To Love Somebody

Normalerweise eher für melancholische Indie-Rock- und Synthie-Sounds bekannt, schlägt Holly Humberstone hier überraschend helle Töne an. To Love Somebody ist deutlich positiver als vieles, was man bisher von ihr kannte. Trotzdem bleibt ihr Talent für unglaublich eingängige Hooks ungebrochen – einmal gehört und der Chorus sitzt. Der Song wirkt leichtfüßig, ohne banal zu sein. Er ist bereits die zweite Single aus dem frisch angekündigten Album Cruel World. Live gibt's den Track bald sogar in besonders intimer Form bei einem akustischen Konzert in Berlin. Am 11. Februar spielt sie im ausverkauften Peter Edel. FluxFM verlost die letzten Gästelistenplätze!

James Blake – Death of Love

Kaum jemand hat elektronische Popmusik so nachhaltig geprägt wie James Blake. Mit seiner markanten Baritonstimme und seinem Gespür für Produktion ist er sowohl als Künstler als auch als Produzent extrem gefragt. Nach dem stark beatlastigen Album Playing Robots Into Heaven schlägt Death of Love wieder leisere, intimere Töne an. Der Song erinnert bewusst an seine frühen Klassiker wie Limit To Your Love oder Retrograde. Reduzierte Arrangements und emotionale Offenheit stehen klar im Vordergrund. Das passt auch zum kommenden Album Trying Times, das diesen Sound weiter vertiefen soll.

Lexa Gates – Rest Of My Life

Locker, charmant und voller Wärme kommt Lexa Gates aus Queens daher. Die Newcomerin verbindet jazzigen Hip-Hop mit R'n'B und schreibt Texte, die sich wie ehrliche Tagebucheinträge anfühlen. Rest Of My Life punktet mit einer wunderschönen Piano-Hook und macht sofort gute Laune. Der Song wirkt leicht, ohne oberflächlich zu sein. Produziert wurde er von Emile Haynie, der schon mit Acts wie Lana Del Rey oder Eminem gearbeitet hat. Er ist Teil ihres aktuellen Albums I Am, das Mitte Januar erschienen ist.

Mitski – Where’s My Phone?

Emotional, direkt und kompromisslos: Mitski meldet sich mit einem lauten Statement zurück. Where's My Phone? ist eine noisige, fuzzige erste Single und ein kurzer, prägnanter Rocksong. Der mantraartige Chorus brennt sich sofort ein und wirkt fast kathartisch. Inhaltlich bleibt Mitski ihrer Linie treu und bewegt sich irgendwo zwischen Identität, innerer Unruhe und Selbstbeobachtung. Der Track eröffnet das achte Album Nothing’s About To Happen To Me, das sich musikalisch am Vorgänger orientieren soll. Ein kraftvoller Auftakt für das nächste Kapitel.

Die Neuheiten im FluxFM-Programm der letzten Wochen: