
Neu im FluxFM-Programm: Black Sea Dahu, Sofia Isella, Tom Smith, Philine Sonny, Nina Caroline uvm.
Seit dem 12. Januar 2026 neu im FluxFM Programm
13.01.2026 Jonathan Lüders
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Black Sea Dahu – Ants On The Wall
Die Schweizer Indie-Folk-Crew rund um Sängerin Janine Cathrein – auch bekannt als Black Sea Dahu – schafft seit Jahren melancholische Wohlfühlschwere. Ihr Sound ist warm, handgemacht und geht live wie auf Platte sofort ins Herz. Ants On The Wall erzählt vom Umgang mit Verlust und davon, wie Erinnerungen einfach nicht leiser werden wollen. Die Ameisen an der Wand stehen dabei für all die Gedanken, die pausenlos weiterrennen, egal ob man will oder nicht. Neues Album kommt am 20. Februar und am 26. März spielen sie im Kesselhaus.
Ansa Sauermann – Wahre Liebe
Der Dresdner Musiker Ansa Sauermann wohnt inzwischen in Wien und schreibt dort weiter seine schnörkellosen, klugen Songs über Liebe, Alltag und Herzweh. Drei Alben hat er schon draußen, zuletzt Du kriegst was du brauchst. Nebenbei probiert er sich inzwischen auch im Film aus – 2023 erstmals beim Soundtrack, 2024 in einer Doku über Element of Crime. Wahre Liebe ist einer seiner 2025er Tracks und kommt ganz direkt daher: simpel, nah, ohne Schnickschnack. Ein neues Album steht am 27. Februar 2026 an.
Nina Caroline – Faking My Own Death
Die deutsche Indie-Pop-Künstlerin Nina Caroline hat schon als Teenager viel vorgelegt – Songwettbewerb gewonnen, nach England gezogen, Studium durchgezogen. Inzwischen macht sie richtig starken, gefühlvollen Pop, der sofort hängen bleibt. Faking My Own Death stammt von ihrer Debüt-EP Outsider und zeigt ziemlich gut, warum viele sie mit Gracie Abrams und Holly Humberstone vergleichen. Der Track klingt verletzlich, aber nie weinerlich – eher wie ein Tagebucheintrag mit Refrain. Mehr erfahrt ihr in der Ausgabe FluxFM Radar.
Philine Sonny – Outrun
Die Multi-Instrumentalistin Philine Sonny kommt aus Unna, hat als Kind mit dem Schlagzeug angefangen und später gefühlt jedes Instrument gelernt, das man ihr hingelegt hat. Klanglich driftet sie zwischen Indie-Rock, Bedroom-Pop und Singer-Songwriter, und das mit einer beneidenswerten Lässigkeit. Outrun ist ein sehr persönlicher Song voller Wut und Frust, eingebettet in ihr anstehendes Debütalbum Virgin Lake. Inspiriert von Benedict Wells' Hard Land geht es um Erwachsenwerden, Familie, Abstand nehmen und wiederkommen. Festivals, Support-Shows – alles schon auf der Liste; eigene Headline-Gigs sind nur eine Frage der Zeit.
Senseless Optimism – Leave Ya
Hinter Senseless Optimism steckt Brittany Tsewole aus Massachusetts, die ihr Projekt während der Pandemie aus dem eigenen Zimmer heraus gestartet hat. Musikalisch ist das entspannter Indie-Pop, aber mit Soul, Rock, Jazz und R'n'B im Gepäck. Leave Ya ist ein Song über Zweifel, Vertrauen und die Entscheidung, trotz allem an jemandem festzuhalten. Emotional, aber nicht kitschig – eher ehrlich in Schrammelform. Ihre EP graveyard flowers widmet sich Veränderungen und Neustarts und fühlt sich nach genau dem Richtigen zur richtigen Zeit an.
Sofia Isella – Above The Neck
Sofia Isella gehört aktuell zu den Newcomerinnen, über die man besser früh Bescheid weiß – viel Talent, viel Vision, keine Angst vor großen Themen. Sie produziert selbst, spielt zig Instrumente und bringt klare, feministische Texte mit. Above The Neck rechnet mit der Sexualisierung junger Frauen ab und mit all dem Unsinn, den Mädchen und Frauen jeden Tag hören müssen. Klanglich irgendwo zwischen Pop und Industrial-Anleihen, aber immer mit ihrer Handschrift. Live hat sie schon große Namen unterstützt und kommt im Mai wieder nach Berlin.
Tom Smith – Leave
Tom Smith kennt man natürlich von den Editors – jetzt gönnt er sich aber eine kleine Indie-Rock-Pause und macht solo ruhiger, weicher und persönlicher weiter. Leave klingt wie ein Trennungssong, fühlt sich aber eher nach Loslassen und "okay, dann halt Veränderung" an. Das Soloalbum hat den sehr schönen Titel There Is Nothing In The Dark That Isn't There In The Light – ein perfekter Programmtext. Fans dürfen sich über eine sehr elegante Songwriter-Seite freuen. Und Berlin bekommt ihn am 25. März in der Passionskirche zu hören.
Westside Cowboy – Can't See
Die Jungs von Westside Cowboy kommen aus Manchester und machen etwas, das sie selbst Britainicana nennen – Country trifft Indie trifft Rockabilly trifft Punk. Klingt wild, macht aber perfekt Sinn, sobald der erste Riff läuft. Can't See ist ein kompakter, energiegeladener Song, ohne Schnickschnack. Am 16. Januar gibt's dann die neue EP So Much Country 'Till We Get There. Und live sieht man sie in Berlin als Support von Geese im ausverkauften Astra.




















