Neu im FluxFM-Programm: Immer Wieder Wirsing, Interpol, JACOTÉNE, Lamb uvm., © Nils Lucas
Neu im FluxFM-Programm: Immer Wieder Wirsing - "Neue Dekadenz" Nils Lucas

Neu im FluxFM-Programm: Immer Wieder Wirsing, Interpol, JACOTÉNE, Lamb uvm.

Seit dem 15. Juni 2026 neu im FluxFM Programm

15.06.2026

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Immer Wieder Wirsing - Neue Dekadenz

Zwischen Tanzfläche und Abgrund bewegt sich Neue Dekadenz. Immer Wieder Wirsing verbinden drückende Beats, scheppernde Gitarren und flirrende Synths zu einem Sound, der gleichzeitig euphorisch und kaputt wirkt. Der Song schaut ohne große Beschönigung auf Unsicherheiten, toxische Dynamiken und emotionale Sackgassen – aber eben mit genug Energie, um daraus trotzdem einen Moment des Loslassens zu machen. Diese Mischung aus Shoegaze, Clubgefühl und roher Direktheit macht den Zürcher Künstler besonders spannend.

Interpol - See Out Loud

Interpol bleiben ihrem nächtlichen Sound treu und erweitern ihn gleichzeitig um neue Facetten. See Out Loud lebt von scharfkantigen Gitarren, treibenden Rhythmen und dieser typischen Spannung, die die Band seit ihren frühen Tagen auszeichnet. Besonders auffällig ist der seltene Gesangspart von Daniel Kessler, der dem Song eine zusätzliche Ebene verleiht. Als Teil des kommenden Albums This Mirror Weighs a Ton zeigt der Track eine Band, die ihren Post-Punk-Kern bewahrt, aber weiterhin nach neuen Klangfarben sucht.

Agatha Is Dead! - Strangers

Fremdheit im eigenen Leben – genau dieses Gefühl steht im Mittelpunkt von Strangers. Das Berliner Post-Punk-Quartett verbindet die düstere Spannung von Joy Division und The Cure mit einer modernen, sehr eigenen Atmosphäre. Der Song lebt von diesem Wechsel zwischen Zurückhaltung und emotionaler Wucht: Erst baut sich eine beklemmende Distanz auf, bevor die Intensität immer weiter wächst. Als Vorbote des Debütalbums Concrete zeigt der Track, dass Agatha Is Dead! ihre Stärken vor allem dort finden, wo Melancholie und rohe Energie aufeinandertreffen.

Flora Hibberd - Mammoth

Wie ein verlorenes Wesen zwischen Vergangenheit und Zukunft fühlt sich Mammoth an – groß, verletzlich und ein wenig entrückt. Flora Hibberd verbindet auf dem Song treibende Gitarren, schimmernde Synthesizer und überraschende Bläser zu einem Klangbild, das gleichzeitig vertraut und ungewöhnlich wirkt. Produziert von Ben Lanz entsteht eine detailreiche Mischung aus Indie-Pop, Art-Rock und Folk, die viel Raum für Atmosphäre lässt. Der Track markiert dabei einen spannenden Schritt in eine experimentellere Phase nach ihrem gefeierten Debütalbum Swirl.

JACOTÉNE - Tell Me (I Heard It From My Father)

Eine Stimme, die sofort Aufmerksamkeit erzeugt: JACOTÉNE trägt Tell Me (I Heard It From My Father) mit einer Reife, die weit über ihr Alter hinausgeht. Der Song beginnt zurückhaltend und entwickelt sich langsam zu einer großen Neo-Soul-Hymne mit Bläsern und mehrschichtigen Vocals. Inhaltlich geht es um Reue, Verwirrung und den Wunsch nach echter Wertschätzung – Gefühle, die Jacoténes eindringlicher Gesang besonders glaubwürdig vermittelt. Nach der EP Untitled (Read My Mind) ist der Track ein starker Neustart in eine neue musikalische Phase.

Lamb - tarmac

Ein Flughafen-Terminal wird zum Schauplatz für einen der emotionalsten Momente von Lamb. tarmac erzählt von diesem leeren Zustand nach einem Gespräch, das alles verändert hat, und übersetzt dieses Gefühl in einen minimalistischen, aber sehr intensiven Sound. Verschwommene Synthesizer, reduzierte Beats und viel Raum zwischen den einzelnen Elementen erzeugen eine fast filmische Atmosphäre. Mit ihrem Projekt c r e a t u r e s zeigt Lamb, wie spannend Pop sein kann, wenn er nicht nach klassischen Regeln funktioniert.

Leyla Ebrahimi - I'm Sorry Maria

Reue, Wut und die schmerzhafte Erkenntnis einer falschen Entscheidung prägen I'm Sorry Maria. Leyla Ebrahimi bleibt ihrem genre-fluiden Ansatz treu und lässt sich nicht auf einen bestimmten Sound festlegen. Stattdessen folgt die Musik der emotionalen Bewegung des Songs – zwischen Verletzlichkeit, Frustration und einem sehr direkten Eingeständnis. Nach den vorherigen Singles i don't like being left behind und nobody matters but You zeigt der Track erneut eine Künstlerin, die persönliche Geschichten kompromisslos in Musik übersetzt.

Die Neuheiten im FluxFM-Programm der letzten Wochen: