Neu im FluxFM-Programm: Jalen N'gonda, Arlo Parks, Depeche Mode, EFEU uvm., © Rosie Cohe
Neu im FluxFM-Programm: Jalen N'Gonda – "Doctrine Of Love" Rosie Cohe

Neu im FluxFM-Programm: Jalen N'gonda, Arlo Parks, Depeche Mode, EFEU uvm.

Seit dem 23. März 2026 neu im FluxFM Programm

25.03.2026

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Jalen N'Gonda – Doctrine Of Love

Jalen N'Gonda knüpft mit Doctrine Of Love genau dort an, wo moderner Soul auf seine Wurzeln trifft – und macht daraus etwas erstaunlich Zeitloses. Der Track ist die zentrale Vorab-Single seines zweiten Albums und wirkt wie eine direkte Hommage an die Energie klassischer 60s-Aufnahmen: treibender Rhythmus, Call-and-Response-Chöre und ein Finale, das sich fast gospelartig in die Höhe schraubt. Entstanden ist der Song eher beiläufig – N'Gonda schrieb ihn, während er eigentlich versuchte, das Studio zu verlassen. Inspiriert von Größen wie James Brown, entwickelte sich daraus ein Stück, das heute wie ein moderner Dancefloor-Klassiker klingt, ohne sich je vom Geist vergangener Jahrzehnte zu lösen.

Arlo Parks – Get Go

Zwischen Clublichtern und innerem Chaos: Get Go erzählt von einem rastlosen Nachtschwärmer, der sich irgendwo zwischen Sehnsucht und Selbstfindung verliert. Die Tanzfläche wird dabei fast zur Therapiezone – ein Ort, an dem man sich selbst näherkommt. Musikalisch geht Arlo Parks neue Wege: sanfte Breakbeats statt klassischem Indie-Sound. Das passt perfekt zu Ambiguous Desire, einem Album, das stark von Clubkultur und durchgetanzten Nächten in London und New York geprägt ist.

Asal – Winters Gonna Come

Ein erster Vorgeschmack auf ihre kommende EP: Winters Gonna Come zeigt Asal als atmosphärische Grenzgängerin zwischen Alternative R'n'B und elektronischem Pop. Der Track wirkt wie ein leiser Sturm – introspektiv, verletzlich und gleichzeitig kraftvoll. Die in Vancouver lebende Künstlerin mit iranischen Wurzeln hat sich in kurzer Zeit als spannende Newcomerin etabliert. Ihre zweite EP Kiss The Sun soll noch vor der Europa-Tour erscheinen.

Broken Social Scene – Not Around Anymore

Man hört sofort: Das ist kein gewöhnlicher Band-Song. Not Around Anymore lebt von Schichten, von kleinen Details, die sich erst nach und nach entfalten. Das Kollektiv Broken Social Scene um Kevin Drew kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück – orchestral, leicht chaotisch, aber voller Gefühl. Dass das neue Album Remember The Humans (8. Mai) unter dem Eindruck persönlicher Verluste entstanden ist, schwingt hier bereits mit.
Live wird’s dann wieder kollektiv und intensiv – unter anderem im September in Berlin.

Depeche Mode – Universal Soldier

Ein Song mit Geschichte bekommt ein neues Gewand. Universal Soldier, ursprünglich von Buffy Sainte-Marie geschrieben, war schon in den 60ern ein klares politisches Statement. Depeche Mode übersetzen diese Botschaft jetzt in ihren eigenen Sound: kühl, reduziert, eindringlich. Der Track erscheint im Rahmen der Charity-Compilation HELP(2) – ein Projekt zugunsten von War Child UK, das zeigt, wie Musik konkret etwas bewegen kann.

EFEU – Wohin

"Wohin eigentlich?" – genau diese Frage zieht sich durch den gesamten Song. EFEU liefern keinen eskapistischen Indie-Pop, sondern einen Track, der Unsicherheit zulässt. Zwischen Aufbruch und Stillstand entsteht ein Gefühl, das viele kennen: gemeinsam lost sein. Musikalisch bleibt alles dicht und atmosphärisch, während textlich eher Zweifel als Antworten dominieren. Ein ehrlicher Vorbote für das kommende Album im Mai.

waterbaby – Beck n Call

Ein Song, der sich bewusst gegen klassische Strukturen stellt. Beck n Call lebt von einem ungewöhnlichen, fast abgehackten Piano-Rhythmus und einer zerbrechlichen Vocal-Performance. Gerade dadurch erzeugt waterbaby diese hypnotische Wirkung. Im Kontext des Albums Memory Be A Blade bekommt der Track noch mehr Gewicht: geprägt von Trennung, Erinnerung und emotionaler Unruhe.

Die Neuheiten im FluxFM-Programm der letzten Wochen: